Accueil > Decouverte > Présentation des communes jumelles > Geographie > Geographische Lage Kolokani (de)
 

Geographische Lage Kolokani (de)

 

Mali liegt im Herzen Westafrikas und erstreckt sich von der Nordostabdachung der Oberguineaschwelle mit
ihren Savannen im Süden über die Dornbuschsteppen und Halbwüsten der Sahelzone bis in die zentrale
Sahara im Norden. Es ist das größte Land Westafrikas und grenzt an sieben Länder : Algerien im Norden,
Elfenbeinküste und Guinea im Südwesten, Burkina Faso im Südosten ; Mauritius und Senegal im Westen,
Niger im Osten. Das Land hat eine Fläche von 1 241 300 Quadratkilometern, ohne Zugang zum Meer. Die
Hauptstadt Bamako zählt zirka eine Million Einwohner.
Kolokani mit 20.000 Einwohnern liegt etwa 120 Kilometer nördlich von Bamako. Kolokani ist die Hauptstadt
eines Kreises, der aus zehn Gemeinden mit zirka 200.000 Einwohnern besteht und in 285 Dörfer aufgeteilt
ist. Es liegt in einer der ärmsten Regionen des Landes, der von Dürre geplagten Sahelzone.

Die Entscheidung für Mali hatte einige
Vorteile. Die Landessprache ist französisch,
was die Beziehungen Viroflays zu
dem Land erleichtert. In der Umgebung
von Paris selbst leben zahlreiche Malier
aus dem Gebiet von Kolokani, die sich in
einem Verein zusammengeschlossen
haben und der Tätigkeit der „Groupe
Mali“ in Viroflay sehr verbunden sind.
Gründer der „Groupe Mali“ sind Monique
Ferré und Louis Mollaret, der heutige
Leiter der Gruppe ist Guy Marboeuf.
Auf Haßlocher Seite ist Gerold
Mehrmann der Ansprechpartner, Vorsitzender
des Komitees Kolokani ist Bürgermeister
Hans-Ulrich Ihlenfeld. Die
beiden Komitees sind Untergruppen der
Partnerschaft Haßloch/Viroflay. Die Hilfsprojekte
werden von beiden Kommunen
finanziell unterstützt. Überdies spielen die Vereine eine aktive Rolle bei der Suche nach weiteren Finanzierungsmöglichkeiten
durch zahlreiche Aktivitäten wie Tombolas, Antiquitätenverkauf, Verkauf von selbst
hergestelltem Schmuck und Stoffen aus Kolokani.
Die ersten gemeinsamen Hilfsaktionen
fanden im Gesundheitswesen statt. Von
1983 bis 1988 wurde in den Bau zweier
Entbindungsheime, sowie in Erweiterungen
des neuen Krankenhauses von
Kolokani investiert, außerdem wurden
Einrichtungen der medizinischen
Grundversorgung in Buschdörfern unterstützt.
Im Laufe der Jahre verwirklichte
man viele weitere gemeinsame
Projekte, vor allem hat sich die Wasserversorgung
erheblich verbessert. In
diesem für die Gesundheit so wichtigen
Bereich wurde investiert in Brunnenbohrungen
und Handpumpen zur Wasserförderung.
Zwischen 1990 und 1993
führten die Viroflayer und die Haßlocher
Mali-Gruppen, in Zusammenarbeit
mit dem in Bamako ansässigen Verein
AFVP (Französische Vereinigung der Freiwilligen für Fortschritt) ein Programm durch, das ausgetrocknete
Böden erneut fruchtbar machte durch den Bau kleiner Dämme, Bodenabdichtungen zur Vermeidung von
Wasserverlusten und natürlich durch die Nutzung der oben schon angesprochenen Brunnen. Dies ermöglichte
Gemüseanbau und damit die örtliche Selbstversorgung mit Nahrungsmittel sowie die Wiederaufforstung bei bisherigen Trockenbrachen.

   
 
 
Dans la même rubrique

© 2011 - VIROFLAY - Tous droits réservés