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1981 - Die Geburt der Partnerschaft (de)

 

Im Jahr 1981 feierte Viroflay das zwanzigjährige Bestehen seiner Partnerschaft mit Haßloch. Viroflay ergriff
die Initiative, seinen deutschen Partner in das Projekt „Terre des Hommes“ einzubinden. Dieses Projekt
wurde in Kolokani von einer sowohl in Frankreich als auch in Deutschland tätigen NGO (non governmental

organization / nicht-staatliche Organisation)
vorangetrieben, mit dem Ziel, den Beziehungen
mit der deutschen Partnergemeinde
Gestalt zu verleihen und diese auszuweiten.
Auch wollte man die von Europa
aus gegenüber den Entwicklungsländern
geleistete Hilfe wirksam verstärken.

Terre des Hommes finanzierte damals ein
Programm zum Aufbau von Entbindungsstationen
im Kreis Kolokani. Dass die Wahl
auf Mali fiel, war sicher eine gute Entscheidung,
denn Mali ist ein frankophones Land
mit einem hohen Anteil von in Frankreich
verwurzelten Einwohnern, was die Beziehungen
zwischen Terre des Hommes und Kolokani erleichterte.

Da drei Parteien zusammen daran arbeite-
ten, ein gemeinsames Projekt ins Leben zu
rufen, entwickelte sich zwischen ihnen ein
besonders fruchtbarer Meinungsaustausch.

Im Jahr 2001 konnte die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Kolokani, Haßloch und Viroflay auf
ein zwanzigjähriges Bestehen zurückblicken.

Ziele der Partnerschaft

Die Zusammenarbeit der Partner hat zwei Ziele :

. einerseits, den Kreis Kolokani im Rahmen seiner Entwicklungsbemühungen zu unterstützen, unter
strikter Einhaltung der nationalen Politik Malis ;

. Beziehungen herzustellen auf partnerschaftlicher Ebene und auf der Ebene des Austauschs zwischen
den Parteien im sozialen Bereich („Solidarität“), auf kultureller und auf wirtschaftlicher Ebene.

Etablierung

Während der ersten 20 Jahre gab es kein formales Partnerschaftsabkommen.

Am 17. März 2003 wurde dann eine Konvention unterzeichnet. Diese paraphierten Olivier Lebrun, damals
Erster Beigeordneter des Viroflayer Bürgermeisters, Gerold Mehrmann, Mitglied des Haßlocher Gemeinderats
sowie Dioré Diassé Traoré, Präsident des Kreises Kolokani.

Ein aus 43 Mitgliedern bestehendes Komitee wurde zur Betreuung der Zusammenarbeit ins Leben gerufen.

Ebenso gegründet wurde ein beratendes Komitee (ständiges Sekretariat). Es setzt sich aus den dezentralisierten
Einrichtungen der öffentlichen Hand zusammen. Dieses Organ wird bei jeder Entscheidung konsultiert.

Wir danken an dieser Stelle dem Mali-Verein von Viroflay, der damals von Frau Monique Ferré und Herrn
Louis Mollaret gegründet wurde. Diese Gruppe von Gleichgesinnten wollte so der Partnerschaft zum Erfolg
verhelfen.

Auflistung einiger Projekte

Wasserversorgung :

Im Jahr 1995 finanzierte die Organisation „SEDIF“ („Syndicat des Eaux d’Ile de France“ / „Zweckverband für
die Wasserversorgung im Ballungsgebiet von Paris“) zwei Brunnen mit 100 000 Francs (15 243 €).

Ausbildung – Unterstützung – Ländlicher Fortschritt :

Der „AFVP“ (Französische Vereinigung der Freiwilligen für den Fortschritt) unterstützt mit dem „CAC“ (Vereinigung
zur Unterstützung und Beratung) seit 1995 die Viroflayer und die Haßlocher Hilfsprojekte für
Kolokani.

Nahrungsmittel – Ernährung :

Bildung der Kooperative
„Badeya-Verein“ zur Getreidelagerung
im Jahr 1998 ;
Die „Forschungseinrichtung für
Ernährung“ (CREN) kümmert
sich in Kolokani um unterernährte
Säuglinge.
In den Jahren 1999 bis 2000
wurde die Misola-Vereinigung
finanziell bei der Produktion
einer besonderen Mehlsorte
unterstützt, um die Ernährung
der Kleinkinder zu verbessern.

Bibliotheken :

Die Instandsetzung der Bibliothek
der Schulen von Kolokani
wurde von den Viroflayer Pfadfindern
im Jahr 1999 zusammen
mit jungen Maliern verwirklicht.

Bildungsmaßnahmen für Frauen :

Die von den Weißen Schwestern von Kolokani durchgeführten und finanziell von der Partnerschaftsorganisation
und der katholischen Gemeinde Viroflay unterstützten Maßnahmen zielen auf die Alphabetisierung,
die Versorgung der Kinder und den Aufbau einer ausgeglichenen Ernährung hin.
Am Ende meiner Ausführungen angelangt, beglückwünsche ich die Gruppe „Projekt Mali 2003“, die sich
ehrenhaft und mit Würde in Kolokani und Mali aufgehalten hat. Diese Gruppe bestand aus Nathalie Javault,
Aurore Lagrange, Virginie Michon, Adèle Perrin und Aude Roudneff.

Ich danke Ihnen.

DIORÉ DIASSÉ TRAORÉ

   
 
 
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